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Yoga für Eltern
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Sprechstunde Arabisch-Deutsch
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Eine Elternsprechstunde in arabischer Sprache findet durch Herrn Jasem jede Woche statt:
donnerstags, 11.40 - 12.25 Uhr
Hauptstandort Feldsieper Str. 92
Waffeltage!
Die Kosten und der Einkauf der Zutaten für den Waffelteig übernimmt das Familiengrundschulzentrum.
Für die Zubereitung und Verarbeitung des Waffelteigs brauchen wir helfende Hände!
Bitte melden Sie sich, wenn Sie uns jeweils in der Zeit von 8.00-9.45 Uhr unterstützen möchten.
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Fahrendeller Str. (TStO):
- 19. Mai 2026
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- 20. Mai 2026
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Eltern-NähkursJeden Donnerstag treffen sich in der Zeit von 16.15 bis 18.30 Uhr Eltern und Angehörige am Hauptstandort Feldsieper Straße um gemeinsam zu nähen. Ob Anfänger oder Profi - Sie sind herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nähmaschinen und Stoffe sind vorhanden. Natürlich kann auch eine eigene Maschine oder eigenes Material mitgebracht werden.
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AKTUELLES
April 2026Projektwoche Gesundheit und BewegungEine Woche lang drehte sich an unserer Schule alles um Bewegung, Gesundheit, Ernährung, Entspannung und die Frage, was dem eigenen Körper guttut. In allen Jahrgängen wurde ausprobiert, gebastelt, gekocht, getanzt, gespielt, geforscht und gelernt – mal mit Sportschuhen, mal mit Schneidebrett, mal mit Stempelkarte oder Reanimationspuppe. Dabei zeigte sich schnell: Gesundheit ist kein einzelnes Unterrichtsthema, sondern steckt in vielen kleinen Alltagssituationen.
Die folgenden Berichte geben einen Einblick in die Arbeit der einzelnen Jahrgänge.
Das da unten am Apfel...Im Jahrgang 1 wurde der Apfel während der Projektwoche sehr genau untersucht. Er war nicht einfach nur Pausensnack, sondern Forschungsobjekt, Bastelvorlage und Gesprächsanlass für das Thema gesunde Ernährung.
Die Kinder betrachteten den Apfel mit allen Sinnen. Sie rochen daran, probierten ihn, fühlten die Schale und hörten genau hin, wie es klingt, wenn man hineinbeißt. Die Antwort fiel ziemlich eindeutig aus: Es knackt. Je nach Apfelsorte mal leise, mal sehr überzeugend.
Auch die einzelnen Teile des Apfels wurden besprochen. Das haben wir schließlich alle mal in der Grundschule gelernt. Apfelschale und Apfelfleisch, da erinnert man sich schnell dran. Schwieriger wird es bei der Benennung der praktischen Aufhängung am Baum: Stiel oder Stängel? Noch spannender wird es beim Kerngehäuse. Was nach dem Essen übrig bleibt, heißt nämlich nicht überall gleich. Je nach Region wird daraus ein Knust, Butzen, Griebsch, Griebs, Nüsel, Grotze, Strunk oder Kabutz. Und dann gibt es noch die Frage aller Fragen: Wie nennt man eigentlich dieses kleine braune, sternförmige Ding gegenüber des Stiels? Die Antwort: Das ist der Blütenrest oder Kelch. Klingt deutlich feiner als „das da unten am Apfel“, ist aber im Alltag oft begrifflich nicht mehr aufzufinden.
Im Kunstunterricht spielte der Apfel ebenfalls die Hauptrolle. Die Kinder malten mit Wasserfarben prächtige Äpfel oder kleisterten Äpfel mit kleinen Deko-Würmchen. Denn auch ein gesunder Apfel kann ein bisschen Krabbelpersonal behausen - allerdings lieber nur im Kunstunterricht und aus Bastelmaterial.
Zur Projektwoche gehörten zudem tägliche Bewegungseinheiten. Am Montag gab es Roller- oder Fahrradtraining, am Dienstag Sport in der Turnhalle mit Parcours, am Mittwoch wurde getanzt. Am Donnerstag ging es zu Fuß zum Tierpark. Zum Abschluss bereiteten die Kinder am Freitag gemeinsam mit den Eltern ein gesundes Frühstück vor. So wurde das Thema Ernährung nicht nur besprochen, sondern auch praktisch ausprobiert.Gesundheit mit SchwungIm 2. Jahrgang stand die Projektwoche ganz im Zeichen von Gesundheit und Bewegung – und dieses Thema wurde so vielfältig umgesetzt, dass man nach kurzer Zeit feststellen konnte: Gesundheit sitzt nicht nur brav auf einem Arbeitsblatt. Sie läuft, hüpft, tanzt, bastelt, balanciert und landet manchmal sogar als Gurkenscheibe auf einem Brotgesicht.
Die Kinder beschäftigten sich mit gesunder Ernährung, betrachteten die Ernährungspyramide und gestalteten aus gesunden Zutaten Brotgesichter – mit Paprika-Mund, Gurken-Augen und manchmal einem Gesichtsausdruck, der ganz deutlich „Bitte nicht aufessen!“ bedeutete. Tja, Pech gehabt…
Auch Erste Hilfe gehörte zum Programm. Die Kinder lernten einfache Grundlagen und sprachen darüber, was man tun kann, wenn jemand Hilfe braucht.Aus Luftballons und Sand stellten die Klassen eigene Stressbälle her. Das war handwerklich nicht ganz ohne, denn Mehl hat die erstaunliche Fähigkeit, sich unbemerkt dort auszubreiten wo es nicht hingehört: auf dunklen Stoffen, zwischen Bücherseiten, in den Haaren. Aber mit Hilfe der Klassenlehrkräfte konnten die Kinder am Ende ihren selbst gemachten Stressbällen noch hübsch mit Gesichtern bemalen.
Bewegung gab es in vielen Formen: in der Turnhalle, auf dem Spielplatz, beim Ausflug zum Urban Green und natürlich auf dem Schulhof. Bei alten und neuen Schulhofspielen ging es hoch her. Neben bekannten Spielen entdeckten die Kinder auch den Charme echter Klassiker wieder: Dosenwerfen, Eierlaufen und Sackhüpfen.
Ein weiterer Höhepunkt führte Kinder in einen Tanzclub. Dort wurde mit einem Tanzlehrer zu Musik von Tschaikowsky getanzt – ausdrucksstark, konzentriert und mit Körpereinsatz. Die Kinder probierten aus, wie Bewegung Gefühle zeigen kann, wie Musik den Körper führt und wie aus einzelnen Bewegungen eine kleine gemeinsame Choreografie entsteht.Von Kraftstoffen und KoboldenIn den Klassen 3a und 3b drehte sich während der Projektwoche alles zunächst um die Frage, was der Körper braucht, um gut durch den Tag zu kommen. Am Montag und Dienstag stand deshalb vor allem die Ernährung im Mittelpunkt. Die Kinder beschäftigten sich mit der Ernährungspyramide, sortierten Lebensmittel nach „gesund“ und „weniger gesund“ und gingen der Frage nach, warum ein Frühstück mehr sein soll und kann als sättigend.
Geholfen hat dabei ein „Gemüsekobold“ namens Bert. Der weiß ganz genau, warum vor allem gesundes Essen dem Körper Kraft gibt und er erzählt es den Kindern in dem gleichnamigen Buch. Für einen guten Überblick über die im Laufe des Tages zugeführten „Kraftstoffe“ bietet das Buch auch einen sogenannten Kinder-Kraftstoff-Anzeiger. Was für eine gute Idee! So ein Kraftstoffschieber ist ein kleines Hilfsmittel mit einer großer Botschaft: Der Körper läuft nicht durch Zauberei, sondern auf der Grundlage dessen, was man ihm zuführt. Also wurde flugs eine eigene Version des Kinder-Kraftstoff-Anzeiger gebastelt.
Ab Mittwoch kam dann noch mehr Bewegung in die Woche. In der Sporthalle probierten die Kinder verschiedene Bewegungsaufgaben aus. Zudem entwickelten sie eine eigene alltagstaugliche Bewegungspyramide. Denn Bewegungsmöglichkeiten gibt es im Alltag zuhauf. Bewegung beginnt schließlich nicht erst mit Turnschuhen, Startpfiff und Stoppuhr.
Auch im Bereich Kraftstoff-Aufbereitung wurden die Kinder aktiv. Jeden Tag probierten sie verschiedene Frühstücksrezepte aus. Sie schnitten Gemüse, rührten Quark, pressten Orangen, belegten Wraps… Jeden Tag gab es ein anders Frühstück, das nach Rezept zubereitet und anschließend gemeinsam verspeist wurde.
Am Freitag wurden alle Rezepte noch einmal aufgegriffen. Die Kinder bereiteten ein Buffet vor und luden die Eltern zum gemeinsamen Frühstück ein. Es gab Gemüsesticks mit Kräuterquark, Gemüsegesichter, gepresste Orangen, Obstquark und Obstjoghurt mit Haferflocken, Gemüsevollkornwraps sowie Gemüse- und Obstspieße. Und Smoothies in den Geschmacksrichtungen Erdbeer/Banane und Apfel/Pfirsich!Was ist nur mit Yannik los?Yannik ist das Klassentier der Klasse 3c, ein Yak. Er hatte gar keinen guten Einstieg in die Projektwoche; ganz schlapp und müde sah er aus und gar nicht mehr so unternehmungslustig und vorwitzig wie sonst. Natürlich wollte gleich die ganze Klasse mithelfen, ihn wieder gesund zu machen. Nur wie? Also begaben sich die Kinder der Klasse 3c auf Entdeckungsreise. Wie Detektive gingen sie der Frage nach, was einem Körper eigentlich Kraft gibt. Dazu mussten zunächst die vier Kraftquellen des Körpers identifiziert werden: Ernährung, Trinken, Bewegung und Erholung. Anschließend konnte der Frage nachgegangen werden, was denn nun die Gesundheit in diesen Bereichen tatsächlich fördert.
Die Kinder fanden viel heraus: Die Bedeutung der Ernährung als Kraftquelle lies sich beispielsweise hervorragend aus der Ernährungspyramide herleiten. Das Trinken als zweite Kraftquelle betreffend ist eindeutig der Zuckergehalts in Getränken zu nennen, bei dem „mehr“ ganz sicher nicht „besser“ bedeutet. Die Funktionsweise von Muskeln, die durch regelmäßige Bewegung ihre Geschmeidigkeit und Kraft bewahren, sichert eine weitere Quelle der Kraft.
Über Entspannung als Kraftquelle lässt sich erstaunlich viel durch die Messung des Blutdrucks in stressigen und stressreduzierten Situationen erfahren. Ganz praktisch stellten die Kinder dabei die einzelnen Faktoren auf die Probe. Wie wirkt Straßenlärm? Ist ein ruhiges Klassenzimmer gut für meine Entspannung. Schließlich wurde eine Erholungsdatei erstellt mit Ratschlägen, wie man sich gut erholen kann. Yoga und das Malen von Bildern ist zum Beispiel durchaus stressreduzierend. Und da Yannik am Ende der Woche wieder ganz gesund und munter war, können wir wohl davon ausgehen, dass die beschriebenen Yoga-Übungen auch bei einem Yak ihr Gutes tun.Felsi, Sieper und die Sache mit dem StockmannIm 4. Jahrgang war die Projektwoche als Rotationsmodell organisiert: Die Klassen blieben zusammen, wechselten aber jeden Tag in ein neues Angebot. So stand nicht an jedem Tag dasselbe auf dem Plan, sondern eine Mischung aus Entspannung, Körperwahrnehmung, Bewegung, Erster Hilfe und Naturerfahrung. Wer am Montag noch einen Anti-Stressball knetete, konnte an einem anderen Tag schon eine Reanimationspuppe retten oder am Bach testen, was schwimmt und was zuverlässig untergeht.
Im Modul Stress und Entspannung ging es zunächst um eine Frage, die auch Kinder gut kennen: Was ist eigentlich Stress? Die Klassen überlegten, in welchen Situationen Stress entstehen kann und wo man ihn im Körper spürt. Ist es der Bauch? Der Kopf? Die Schultern? Oder alles gleichzeitig, wenn morgens der Turnbeutel fehlt und der Bus auch noch schneller ist als man selbst? Anschließend lernten die Kinder verschiedene Entspannungstechniken kennen und bastelten eigene Anti-Stressbälle. Die konnten gleich ausprobiert werden – mit der wichtigen Erkenntnis, dass Kneten manchmal deutlich sinnvoller ist als Meckern.
Im Yoga-Modul wurde es ruhiger, aber keineswegs langweilig. Die Kinder lernten drei verschiedene Formen kennen: Stuhl-Yoga, Yoga allein und Yoga mit einem Partner. Dabei ging es nicht darum, den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen, Bewegungen zu kontrollieren und auf die Atmung zu achten. Atemtechniken und eine Endentspannung gehörten ebenfalls dazu. Gerade für Kinder im vierten Schuljahr, die im Schulalltag viel leisten, konzentrieren und organisieren müssen, war das ein praktischer Zugang zu Ruhe und Selbstregulation.
Deutlich handfester wurde es beim Reanimationstraining und in der Ersten Hilfe. Hier lernten die Kinder die einfache und wichtige Reihenfolge „Prüfen, rufen, drücken“ kennen. Zuerst wird geprüft, ob eine Person reagiert und normal atmet, dann wird Hilfe gerufen, anschließend kann mit der Herzdruckmassage begonnen werden. Geübt wurde an zwei neu angeschafften Reanimationspuppen, die passend zur Schule die Namen Felsi und Sieper bekommen haben. Außerdem standen Druckverbände und der Heimlichgriff auf dem Programm. So wurde aus einem ernsten Thema eine sehr praktische Lerneinheit, bei der die Kinder ausprobieren konnten, wie wichtig ruhiges Handeln und klare Schritte sind.
Ein weiteres Modul führte die Klassen hinaus zu den Grummer Teichen. Die Anlage in Bochum-Grumme ist mit Wegen und Spielmöglichkeiten ein gut geeigneter Ort für Natur- und Bewegungserfahrungen; der Spielplatz „Grummer Teiche“ liegt am Weg am Kötterberg. Beim Wahrnehmungsspaziergang arbeiteten die Kinder mit Stempelkarten und lösten an verschiedenen Stationen kleine Aufgaben. Am ersten Bach suchten sie Dinge, die schwimmen, und solche, die sinken. An einer weiteren Station sollte etwas gefunden werden, das gut riecht. Danach wurde ein Nest gebaut – ohne Bauantrag, aber mit Naturmaterialien und möglichst stabil. Zum Abschluss ging es auf den Spielplatz.
Neben den Stationsaufgaben gab es während des Spaziergangs noch eine Sonderaufgabe: Die Kinder sollten einen Stockmann bauen. Dafür mussten unterwegs passende Stöcke gesammelt werden, was den Blick auf den Weg deutlich veränderte. Plötzlich war ein Ast nicht einfach nur ein Ast, sondern vielleicht ein Bein, ein Arm oder die etwas schwierige Frage: „Ist das schon ein Kopf?“ Wer am Ende die Stempelkarte vollständig hatte, bekam als Preis einen Apfel.Spielplatz-Checker im AußeneinsatzIn einer weiteren Projektgruppe wurden die Kinder zu echten Spielplatz-Checkern. Gemeinsam besuchten sie Spielplätze in der Umgebung und nahmen diese genau unter die Lupe. Dabei ging es nicht nur darum, ob eine Rutsche schnell ist oder eine Schaukel ordentlich Schwung hat – obwohl das selbstverständlich ebenfalls wichtige Fachfragen sind. Die Kinder bewerteten die Spielplätze nach verschiedenen Kriterien. Sie achteten darauf, ob die Anlagen sauber waren, ob es eher ruhig oder laut zuging und ob die Spielmöglichkeiten vielfältig genug waren. Auch die Frage, welche Angebote es für Kinder im Rollstuhl gibt, wurde berücksichtigt. So wurde aus einem Spielplatzbesuch fast eine kleine wissenschaftliche Untersuchung – nur mit mehr Sand an den Schuhen.
Mit ihren Beobachtungen wurden die Kinder nach und nach zu Expertinnen und Experten. Anschließend entwarfen sie eigene Traumspielplätze und zeichneten auf, was dort auf keinen Fall fehlen dürfte. Und nicht ganz unerwartet erfreuen sich Schaukeln auch nach Tausenden von Jahren (die frühesten Darstellungen entstanden vor mindestens 3000 Jahren!) immer noch unverbrüchlicher Beliebtheit.
Neben der Spielplatzforschung blieb auch Zeit für andere Aktivitäten. Die Kinder bastelten und gestalteten Drachen, bauten Papierflugzeuge und probierten sie aus - für echte Checker Ehrensache. Außerdem absolvierten sie einen Sportparcours und arbeiteten in der Turnhalle mit dem Schwungtuch. Dabei war Teamarbeit gefragt – denn ein Schwungtuch macht nur dann, was es soll, wenn Hände und Köpfe zur Einstimmigkeit finden.Parcoursbauer in der SporthalleAlle Gruppen durften einmal in die Sporthalle und sich dort austoben. Allerdings: bei der Bewegungsförderung geht es nicht nur ums „Austoben“, sondern auch um die Förderung grundlegender motorische Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Kraft, Koordination und Beweglichkeit: Ein Parcours fordert die Vielfältigkeit körperlicher Aktivität besonders heraus und hat zudem noch den Vorteil, langes, inaktives Rumstehen zu minimieren.
Diesmal hieß es aber nicht: „Der Parcours steht schon für euch bereit.“ Stattdessen waren eigene Ideen gefragt. Die Kinder überlegten gemeinsam, welche Stationen aufgebaut werden könnten. Was ist für alle machbar? Was könnte zu schwer oder eventuell nicht ganz sicher sein? Das sind zweifellos wichtige Fragen zur Einschätzung. Gefühlt mindestens so dringlich sind aber auch die Fragen: Wie lässt sich der Spaßfaktor noch steigern? Was wollte ich immer schon mal ausprobieren?Bei den schweren Sportgeräten halfen die Sportlehrkräfte natürlich beim Aufbau des Parcours mit. Viele leichtere Materialien konnten die Kinder aber selbst tragen, verschieben und an den richtigen Platz bringen.
An manchen Stationen ging es um Gleichgewicht, an anderen um Kraft. Besonders spannend war die Aufgabe, eine „Mauer“ zu überwinden. Auch die Ringe kamen zum Einsatz. Dort waren Koordination, Körperspannung und auch Mut gefragt. Eine Wurfstation lud dazu ein, Zielgenauigkeit auszuprobieren; Werfen sieht beim Zuschauen immer einfacher aus, als es ist - ein zuverlässiger Erfahrungswert, der in Wurfbuden auf Jahrmärkten gerne in bare Münze getauscht wird. Aber Üben hilft zuverlässig!
Nach dem Planen und Testen musste die Turnhalle anschließend auch wieder in ihren Normalzustand zurückversetzt werden. Vielleicht kein Abenteuer aber wichtige Pflicht!Tanzen, Jonglieren und die Sache mit der AvocadoAn der Projektgruppe DaZ nahmen Kinder aus allen Klassen teil. Jeden Tag standen zwei Dinge fest auf dem Programm: Bewegung und gesunde Ernährung. Dabei ging es nicht nur darum, sich zu bewegen und danach möglichst vernünftig in die Brotdose zu schauen. Die Kinder setzten sich auf verschiedene Weise damit auseinander, was dem Körper guttut, welche Lebensmittel häufig auf dem Speiseplan stehen sollten und warum manche Getränke eher in die Abteilung „besser nicht jeden Tag“ gehören.
Zum Bewegungsteil gehörte ein gemeinsamer Tanz, der Schritt für Schritt eingeübt wurde. Außerdem übten sich die Kinder im Jonglieren. Dabei zeigte sich schnell: Drei Bälle sehen nebeneinander in der Hand deutlich harmloser aus als abwechselnd in der Luft, wo sie schnell ein diffuses Gefühl von Chaos erzeugen.
In kleineren Gruppen arbeiteten die Kinder anschließend zu verschiedenen Ernährungsthemen. Sie sortierten Obst und Gemüse – eine Aufgabe, die einfacher klingt, als sie ist. Schließlich gibt es auch für Erwachsene kleine Fallstricke: Tomate? Gurke? Avocado? Da kann die Gemüseschublade schnell zur Denkaufgabe werden. Gleichzeitig wurde der Wortschatz rund um Obst und Gemüse geübt, sodass die Kinder Lebensmittel benennen, unterscheiden und beschreiben konnten.
Ein weiterer Schwerpunkt war das gesunde Frühstück. Die Kinder überlegten, welche Zutaten zu einer ausgewogenen Mahlzeit gehören und warum nicht alles, was gut schmeckt, automatisch in großen Mengen sinnvoll ist. Auch Getreidesorten wurden benannt und genauer betrachtet. Beim Thema „Vom Korn zum Brot“ erfuhren die Kinder, welche Schritte nötig sind, bis aus Getreide ein Brot oder Brötchen wird. Passend dazu bastelten sie kleine Windmühlen aus Tonpapier.
Auch das Trinken wurde genauer betrachtet. Die Kinder erstellten eine Trinkpyramide und unterschieden zwischen geeigneten und weniger geeigneten Getränken. Wasser hatte dabei zwar keinen bunten Werbeauftritt, schnitt aber ziemlich gut ab.
Zum Abschluss der Projektwoche gab es am letzten Tag eine Vorführung für die Eltern. Dabei konnten die Kinder zeigen, was sie im Bewegungsteil eingeübt hatten.April 2026Elchklasse auf Abschieds-KursAm Freitag vor den Osterferien wurde es in der Klasse 4f handwerklich: Die Elchklasse gestaltete in einem Druckworkshop ihre eigenen Abschluss-T-Shirts. Unterstützt wurde sie dabei von der Firma Compa 247 an der Dorstener Straße, die genau wusste, worauf es beim Drucken ankommt.
Zuerst ging es an die Vorbereitung. Die Namen der Kinder waren auf Trägerfolie vorbereitet und mussten sorgfältig „entgittert“ werden. Gemeint ist: Alles, was später nicht auf das T-Shirt soll, wird mit spitzen Fingern entfernt. Übrig bleibt nur der eigentliche Schriftzug. Das erforderte ruhige Hände und einen genauen Blick. Ein kleiner Fehler, und plötzlich wäre vielleicht aus einem d ein a geworden? Wie sich das wohl lesen würde. Na, aas kann man ja rausfinaen. Aenn aie T-Shirts waren aamit noch nicht fertig. Aie Übertragung von Namen und Motiv - Warnschila mit Elch inklusive - wurae airekt in der Klasse angegangen. Aamit wird spätestens auf aer Klassenfahrt klar: Achtung, Elche!
Okay, a statt d - lesbar aber anstrengend! Da lohnte es sich doch, beim Gittern ganz vorsichtig zu sein.
Die fertigen Shirts wurden Ende April mit zur Klassenfahrt genommen. Dort kam noch ein zweiter Teil dazu: Auf der Rückseite wurden in guter Traaition - Pardon, Tradition - die Unterschriften der Mitschülerinnen und Mitschüler gesammelt.April 2026Ferienbetreuung mit Brötchenduft und RiesenbesteckFür die Osterferien hatte die Betreuung der OGS ein auf Frühjahrsferien passend zugeschnittenes Kinderprogramm vorbereitet. Selbstverständlich wurde dabei auch das Basteln von Osterhasennestern aus Tonpapier berücksichtigt – der Osterhase soll seine kleinen Überraschungen schließlich sicher und komfortabel hinterlegen können – ebenso wie das Einfangen der ersten Sonnenstrahlen auf dem Spielplatz.
Ein besonderes Thema begleitete die Kinder durch die gesamten Ferien: Essen. Dabei ging es nicht nur darum, was lecker ist oder warum Gemüse einen schweren Stand hat, wenn es in Konkurrenz zu fett- oder zuckerreichen Lebensmitteln steht. Die Kinder beschäftigten sich auch mit der Frage, wie Gebackenes aus Mehlerzeugnissen entsteht. Besonders genau wurde der Weg vom Korn zum fertig gebackenen Brot betrachtet. Mit Informationen, Anschauungsmaterial und einem kleinen Film konnten die Kinder nachvollziehen, wie verschiedene Getreidesorten zu Mehl verarbeitet werden, aus dem später Brot oder Brötchen gebacken werden.
Das musste natürlich gleich selbst ausprobiert werden. Die Kinder verarbeiteten Mehl, Hefe, Wasser und ein bisschen Geduld zu einem Brötchenteig. Spätestens beim Duft der fertigen Brötchen war klar: Theorie gut und schön, aber warme und duftende Arbeitsergebnisse haben doch eine ganz andere Überzeugungskraft.
Passend zum Ferienthema besuchte die Gruppe außerdem die Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“ im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne. Die Ausstellung zeigt, welche Rolle Essen in der Geschichte der Menschen spielt. Es geht unter anderem um die Bedeutung gemeinsamer Mahlzeiten, um Tischsitten und darum, wie Essen Menschen miteinander verbindet. - Feldsieperstr. (HStO):







































































































































































































































































































































